
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie mit diesem Credo auf meiner Homepage und freue mich über Ihr Interesse. Informieren Sie sich über mich, meine Arbeit, Termine, meine Gedanken und Vorstellungen zur Zukunft unseres Landes Sachsen-Anhalt und über meine Vorstellungen für die weitere mögliche Entwicklung. Nutzen Sie auch die hier angebotenen Möglichkeiten (Diskussion, Kontakt), um Ihre Fragen zu stellen. Ich werde Ihnen schnell und ausführlich antworten.
Ihre
Angelika Hunger
Eine große Anzahl der Mitglieder der Linksfraktion im Bundestag hat eine Genossenschaft gegründet, um zu verhindern, dass die Treuhandliegenschaftsgesellschaft TLG privatisiert wird.
Terminankündigung: Informationen zur Genossenschaftsgründung FAIRWOHNEN
Hiermit laden wir alle Interessierten sowie Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein.
Thema ist die Gründung der Wohnungsgenossenschaft "TreuhandliegenschaftsGenossenschaft FAIRWOHNEN i.G.", die sich am Bieterverfahren zur Privatisierung von 11.500 Wohnungen der TLG Wohnen GmbH beteiligt.
Wann:
Donnerstag, 3. Mai, 17.00 Uhr
Wo:
Ständehaus, Oberaltenburg 2, 06217 Merseburg
Mit:
Heidrun Bluhm, Aufsichtsratsvorsitzende der TLG FAIRWOHNEN i.G., Dr. Joachim Kadler, Vorstand der TLG FAIRWOHNEN i.G., Angelika Hunger, MdL Landtag Sachsen-Anhalt Fraktion DIE LINKE
FAIRWOHNEN ist der Name, den sich die frisch gegründete Treuhandliegenschaftsgenossenschaft linker Politikerinnen und Politiker gegeben hat.
Das Bestreben der Bundesregierung, die so genannten Treuhandwohnungen der TLG Wohnen GmbH im Paket zu verkaufen, ist eine Einladung an Spekulanten und Finanzinvestoren. Es besteht das Risiko, dass die Wohnungen zu reinen Renditeobjekten verkommen und die Mieten steigen.
Wohnen ist ein fundamentales Grundbedürfnis der Menschen. Jeder muss eine faire Chance haben, in Würde zu leben, ohne Angst vor sozialer Not.
Politikerinnen und Politiker der LINKEN haben deshalb die Wohnungsgenossenschaft "TLG FAIRWOHNEN i.G." gegründet, um im Bieterverfahren die Verschleuderung öffentlichen Eigentums zu verhindern und den Wohnungsbestand in gemeinschaftlicher Hand zu erhalten. Wir werden beweisen, dass Renditejagd und Privatisierungswahn nicht alternativlos sind.
Die Initiatoren laden Sie und alle betroffenen Mieterinnen und Mieter zu einer Informationsveranstaltung ein.
Ziel ist es, möglichst viele Genossenschaftsmitglieder - vor allem die Mieterinnen und Mieter der heutigen Treuhandwohnungen - auf breiter demokratischer Basis in die Gestaltung und Entwicklung des dann genossenschaftlichen Eigentums und in die Verantwortung dafür einzubeziehen.
Heidrun Bluhm, MdB
Vorsitzende des Aufsichtsrates
Weitere Informationen auf der Internetseite
Heute besuchte Angelika Hunger (MdL) das Frauenhaus Merseburg. Zum Frauentag hatte sie zu einer Wette aufgerufen, der Wetteinsatz war eine Spende für das Frauenhaus. Jedoch sollte dieser nur eingelöst werden, wenn wir verlieren. Wir gewannen jedoch diese Wette, bei der es darum ging, Frauen am Frauentag für ein Frühstück bei uns von der Arbeit frei zu stellen.
Die Abgeordnete wollte jedoch trotzdem etwas spenden und übergab heute somit 100,00 Euro an die Vorstandsvorsitzende des Vereins "Frauen helfen Frauen e.V.", Frau Brock. Sie empfing uns mit Kaffee und Kuchen, sowie ihrem Team. Man berichtete uns über die aktuelle Lage sowie bauliche Vorhaben. Auch das Haus zeigte man uns. Die Ausstattung bedarf einiger Erneuerungen, grad das Mobilar muss dringend nach und nach ersetzt werden. Einige Räume sowie ein Badezimmer wurden bereits auf den aktuellen Standard gebracht. Bereits zwei Jahre wird nun im Haus gebaut, aber die Frauen seien dahingehend sehr unumständlich, obwohl der Lärm manchmal die Nerven strapazierte, so Frau Brock.

Pünktlich zum Frühlingsanfang will man heute den großen Ostereierbaum im Garten des Mehrgenerationenhauses mit vielen Ostereiern schmücken. Dafür rief die Merseburger Eierfrau auf, Ostereier zu spenden.
Wir sind gespannt, ob es gelungen ist, die angestrebten 2012 dafür zu sammeln.
Auch das Wahlkreisbüro Angelika Hunger beteiligt sich an dieser Aktion gern. Dafür wurden 24 bunte Eier vorbereitet, die heute an den Baum gehangen werden.
Traditionell lud der Kreisverband der LINKEN zur Erinnerung an die Ereignisse vor 91 Jahren zu Gedenkveranstaltungen ein. Angelika Hunger wandte sich in einer kurzen Ansprache an die Teilnehmer der Kranzniederlegung in Leuna-Kröllwitz.
Liebe Freunde,
Liebe Genossinnen und Genossen,
auch in diesem Jahr folgen wir unserer Tradition, dass wir uns hier zusammenfinden, um an die Kämpfe im März 1921 zu erinnern. Erinnern wir uns an die damaligen politischen Verhältnissen im Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, an die historischen Hintergründe, die zu den Märzkämpfen 1921 führten , deren Vielschichtigkeit und Komplexität. Zu Beginn der Kapp-Putsch 1920 mit der darauf folgenden Streikbewegung, die erste soziale Verbesserungen in den Betrieben erreichte.
An der politischen Macht sind danach im Wesentlichen sozialdemokratische Kräfte, aber die Arbeiterbewegung ist gespalten, SPD, USPD und KPD finden nicht zu gemeinsamem Handeln. Die Kommunisten sind hier im mitteldeutschen Raum politisch und organisatorisch sehr stark , hatten bei Landtagswahlen hohe Stimmengewinne erreicht und damit war die Situation für die SPD-Regierung in Berlin ein Problem geworden. Die Kämpfe für soziale Verbesserungen waren hier im mitteldeutschen Raum immer wieder aufgeflackert. Dem wollte die Regierung in Berlin mit Polizeitruppen ein Ende setzen So kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen, die mit einer Niederlage für die kämpfenden Arbeiter endeten. Den dabei Ermordeten gedenken wir heute.
Spätere Analysen der Kämpfe meinten, dass dieser Versuch der Arbeiter, ihre Interessen mit militärischen Mitteln durchzusetzen, eine Fehleinschätzung des Kräfteverhältnisses durch die KPD und so zum Scheitern verurteilt war. Erst später wurde es durch gemeinsamen Kampf besonnener Kräfte in SPD und KPD wieder möglich, die Interessen der Arbeiter gegen bürgerliche Kräfte, gegen Fabrikbesitzer besser durchzusetzen.
Ich halte es trotz der Niederlage im März 1921 für wichtig, die Erinnerung an diese Kämpfe wach zu halten. Sie zeigen uns, dass Veränderungen in der Gesellschaft immer persönlichen Einsatz erfordern, der damals bis zum Einsatz des eigenen Lebens ging. Und sie zeigen auch, zum Erfolg im Kampf auch gehört, einig zu sein und möglichst viele Verbündete zu haben.
Wir wissen, dass auch heute die gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland Veränderung brauchen, weil die Umverteilung des Reichtums von unten nach oben voranschreitet. 10% der Bevölkerung besitzen mehr als 60% des privaten Gesamtvermögens. Unternehmens- und Vermögenseinkommen wachsen deutlich schneller als die Löhne, die in der Zeit seit 2000 sogar gesunken sind. Der Finanzwirtschaft ist mit ihren Spekulationsblasen immer noch kein Riegel vorgeschoben. Viele , vor allem auch junge Menschen, beginnen immer mehr , dagegen zu protestieren und müssen sich dafür als „naiv“ beschimpfen lassen, von Herrn Gauck, der morgen in Berlin zum höchsten Repräsentanten dieses Landes gewählt werden möchte und im übrigen auch Hartz IV gut findet und nichts gegen den Afghanistan –Einsatz Deutschlands hat.
Ich meine : Solange solche Haltungen in Deutschland die öffentliche Meinung und die Gesellschaft prägen sollen, ist es dringend nötig, seine Stimme dagegen zu erheben.
Ich bitte alle hier, sich weiter für eine gerechtere und menschlichere Welt einzusetzen, ganz im Sinne derer, denen wir heute gedenken.
Frauenfrühstück zum 8. März
Am 8. März, zum diesjährigen Frauentag, luden wir alle interessierten Frauen zum Frühstück ein. Vorher gingen wir eine Wette ein, dass sich keine 10 Chefs oder Chefinnen finden, die ihr Mitarbeiterinnen für dieses Frühstück "beurlauben". Die regionalen Zeitungen berichteten darüber.
Schon kurz vor dem offiziellen Beginn füllte sich der Raum, doch wirklich frei gestellt für den Besuch bei uns, war nur eine. Somit haben wir unsere Wette leider gewonnen.
Besonders erfreut waren wir über eine 5-fache Mutter, die unsere Einladung in der Zeitung gelesen hatte und nach einem Arztbesuch mit der Tochter, neugierig war und doch mal rein schauen musste.
Unter dem Motto "Was Frauen fordern" durfte jeder Gast die eigenen Wünsche schriftlich auf buntes Papier bringen. Viele gute Ideen waren dort zu finden, die jetzt unser Fenster schmücken.
Sie forderten gleichen Lohn, günstigere und flexible Betreuungsmöglichkeiten für den Nachwuchs, mehr Frauen in leitenden Positionen, mehr Verständnis oder aber einen arbeitsfreien Frauentag.
Ich hatte heute Gelegenheit, im Landesamt für Umweltschutz an der Vorstellung des “Klimalotsen“ teilzunehmen. Im Auftrag des UBA ist so ein Leitfaden entstanden, der besonders Kommunen helfen soll , sich mit Klimawandel und dessen Folgen auseinanderzusetzen. Dabei werden die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Nutzer berücksichtigt. Es ist möglich, mit Hilfe des Klimalotsen eine Anpassungsstrategie für eine ganz konkrete Kommune zu erarbeiten.
Hier geht es zum KLIMALOTSEN
Am 18.01. machte DIE LINKE. ihren zur Tradition gewordenen „Alternativen Neujahrsempfang“ vor dem Eigenbetrieb für Arbeit in Merseburg. Hier war jeder eingeladen bei heißem Tee und einer Bockwurst mit den Stadträten sowie der Landtagsabgeordneten, Angelika Hunger, ins Gespräch zu kommen. Trotz eisiger Temperaturen wurde diese Aktion von Beginn an gut angenommen und es entstanden schnell gute Gespräche zur aktuellen Lage im Jobcenter Saalekreis. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich an dem Info-Stand über Änderungen im Hartz IV-Gesetz 2012 informieren. Auch zum Bildungs- und Teilhabepaket konnte man hier Hilfestellungen leisten. Der Frust der Leistungsbezieher war aber das beherrschende Thema, denn oftmals wurde sich über lange Bearbeitungszeiten sowie den Umgangston beklagt.
Viele Gäste, darunter der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag von Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert sowie der Bundestagsabgeordnete Harald Koch, kamen dieser Einladung nach.
Nach der Begrüßung und einem kurzen Bericht zur Situation im Saalekreis durch Angelika Hunger (MdL), wandte sich der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Wulf Gallert, mit einem Grußwort an die Gäste. Er zeigte sich erfreut darüber, dass der „Tiefe Keller“ in Merseburg eine lichtdurchflutete Galerie ist, die sich nicht wie er annahm in einem Keller befindet, denn verstecken will sich DIE LINKE auch 2012 nicht. Er versprach den anwesenden Gästen, dass sich DIE LINKE auch weiterhin für Demokratie einsetzt und forderte auch für das neue Jahr eine aktive Arbeit gegen Nazis und fremdenfeindliche Aktionen.
Zudem fand er klare Worte für ein vernünftiges Vergabegesetz, denn DIE LINKE hält daran fest, dass es keinen Stundenlohn unter 8,50 Euro bei der Vergabe öffentlicher Aufträge geben darf. Auch die Ganztagsbetreuung für alle Kinder war Inhalt seines Grußwortes und er machte noch einmal deutlich, dass diese Ganztagsbetreuung nicht nur Betreuung sondern vor allem Bildung beinhaltet und dass Kinder, die nur halbtags in der Einrichtung sind, auch nur die Hälfte an Bildung erfahren können.
Im Anschluss an die Ansprache Wulf Gallerts wurde der Genosse Edgar Bauerfeld für seine Mitarbeit und sein Engagement im Kreisverband geehrt. Das Kreisvorstandsmitglied, Jürgen Butzkies, übergab dem sichtlich gerührten Genossen hierfür ein kleines Präsent.
Bevor das Buffet eröffnet wurde, bekamen alle Gäste unter dem Motto „Es darf gelacht werden“ mit dem Kabarettisten, Andreas Trillhase, ein bisschen Arbeit für das Zwerchfell. Mit scharfer Satire führte er durch aktuelle politische Themen.
Bei kleinen Häppchen ging es anschließend in gute Gespräche.
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